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      <title>#ProudToHelp - Spendenshow in Rekordzeit</title>
      <link>https://www.sunscreen-tv.com/proudtohelp-spendenshow-in-rekordzeit</link>
      <description>05.08.2021 Ein spannendes Projekt führte mich im Juli 2021 nach Hamburg. Im Auftrag der Agentur pilot, die der Media-Partner des Malteser Hilfsdienst ist, produzierte ich mit Jürgen Irlbacher eine Social-Media-Spendenshow für die Opfer der Flutkatastrophe, die kurz zuvor das Ahrtal und meine Heimatregion in und um Aachen besonders schwer traf.</description>
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           #ProudToHelp: Spendenshow in Rekordzeit
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           05.08.2021 Ein spannendes Projekt führte mich im Juli 2021 nach Hamburg. Im Auftrag der Agentur pilot, die der Media-Partner des Malteser Hilfsdienst ist, produzierte ich mit Jürgen Irlbacher eine Social-Media-Spendenshow für die Opfer der Flutkatastrophe, die kurz zuvor das Ahrtal und meine Heimatregion in und um Aachen besonders schwer traf. Die Malteser-Ehrenämtler sendeten uns Bilder von ihren Einsätzen. Ich rekrutierte innerhalb von 6 Tagen Influencer, Social-Media-Stars und TV-Prominente, die das Projekt mit Grußbotschaften unterstützen, darunter die Moderatoren Florian Weber („Meister des Alltags“ ARD), Anneke Dürkopp (Sat.1 Wetter), Lola Weippert („Temptation Islands“, RTL), Christoph Krachten („Clixoom“ bei youtube) und Mirko Drotschmann („MrWissen2go“ bei youtube). Der über dreistündige Stream wurde präsentiert von Melissa Lee, Dominik Porschen und Ren Kühn. Als Experte stand u.a. Malteser-Chef Douglas Graf von Saurma-Jeltsch den Moderatoren zur Seite.
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            Ein besonderes Geschenk machte uns die Kölner Kult-Band „Höhner“: da Sänger Freddi Lubitz selbst vor Ort im Ahrtal war und darüber einen Song machen wollte, versprach ich ihm die Premiere bei uns in der Sendung. Dabei herausgekommen ist der Song „Sag mir, dass wir es schaffen!“, der hoffentlich zu vielen weiteren Spenden an #ProudToHelp führen wird.
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    &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=uE-4RU8vhEY" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [LINK]
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           Hier ein Blick in unser Studio:
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 05 Aug 2021 20:10:45 GMT</pubDate>
      <author>4f1d744a-8a4a-4e47-82d7-24fbb716fa19 (Bastian Stegers)</author>
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    <item>
      <title>Neues Podcast-Projekt: Fernsehkunde</title>
      <link>https://www.sunscreen-tv.com/fernsehkunde</link>
      <description>26.02.2021 Mehr Podcasts braucht das Land. Dem will ich mit meinem Sunscreen in nichts nachstehen. Zusammen mit den "glorreichen 2", den Film- und Fernsehexperten Daniel Lantelme und Marcus Steinmaßl, werde ich sporadisch auf Spotify &amp; Co. mein Wissen zu Kult-TV-Sendungen teilen. Wer von uns Dreien kennt sich am besten in der Fernseh-History aus? Denn am Ende jeder Folge kann nur Einer zum Experten gekrönt werden! Freut Euch in Folge 1 auf Euren Lieblings-TV-Außerirdischen, "ALF", und in Folge 2 auf Eure Lieblings-Steinzeit-Menschen, die "Familie Feuerstein"!</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
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           Neues Podcast-Projekt: Fernsehkunde
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  &lt;a href="/"&gt;&#xD;
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           26.02.2021 Mehr Podcasts braucht das Land. Dem will ich mit meinem Sunscreen in nichts nachstehen. Zusammen mit den "glorreichen 2", den Film- und Fernsehexperten Daniel Lantelme und Marcus Steinmaßl, werde ich sporadisch auf Spotify &amp;amp; Co. mein Wissen zu Kult-TV-Sendungen teilen. Wer von uns Dreien kennt sich am besten in der Fernseh-History aus? Denn am Ende jeder Folge kann nur Einer zum Experten-König gekrönt werden! Freut Euch in Folge 1 auf Euren Lieblings-TV-Außerirdischen, "ALF", und in Folge 2 auf Eure Lieblings-Steinzeit-Menschen, die "Familie Feuerstein"!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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            Hier gehts zu unserer Website!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.fernsehkunde.de/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [LINK]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 26 Feb 2021 20:06:01 GMT</pubDate>
      <author>4f1d744a-8a4a-4e47-82d7-24fbb716fa19 (Bastian Stegers)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Sitcoms in Deutschland - Teil 2: Doktor Kirchs gesammeltes Lachen</title>
      <link>https://www.sunscreen-tv.com/sitcoms-in-deutschland-teil-2-doktor-kirchs-gesammeltes-lachen</link>
      <description>05.11.2020 Weiter geht es mit meinen Betrachtungen rund um US-Sitcoms in Deutschland. Wir sind hauptsächlich in den 90er Jahren unterwegs, als das Genre im Privatfensehen ankommt (und bis heute geblieben ist). Mitverantwortlich dafür ist auch der "Film- und Serien-Importeur" Leo Kirch. Wie er Sitcoms vertonen und übersetzen ließ, bildet das Finale meines Reports, der (wie bereits erwähnt) angelehnt an meine Abschlußarbteit an der Uni zum gleichen Thema ist. Also "lacht Euch bloß nicht tot" bis Ihr zuende gelesen habt.</description>
      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/7ff060780cd742d8af9ee990353aee9c/dms3rep/multi/alf-familie-tanner-cf113cb0-0060e19f.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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           05.11.2020
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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           Weiter geht es mit meinen Betrachtungen rund um US-Sitcoms in Deutschland. Wir sind hauptsächlich in den 90er Jahren unterwegs, als das Genre im Privatfensehen ankommt (und wo es bis heute geblieben ist). Mitverantwortlich dafür ist auch der "Film- und Serien-Importeur" Leo Kirch. Wie er Sitcoms vertonen und übersetzen ließ, bildet das Finale meines Reports, der (wie bereits erwähnt) angelehnt an meine Abschlußarbteit an der Uni zum gleichen Thema ist. Also "lacht Euch bloß nicht tot" bis Ihr zuende gelesen habt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sitcoms in Deutschland - Teil 2: Doktor Kirchs gesammeltes Lachen
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/7ff060780cd742d8af9ee990353aee9c/dms3rep/multi/Sitcom4.png" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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      &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Willkommen Zuhause?
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit den Privatsendern RTL,1 SAT.1, und PROSIEBEN begann sich die deutsche Fernsehlandschaft weitaus kommerzieller auszurichten. Die neuen Programme sollten ausschließlich die für die Werbeträger und Geldgeber wichtige Zielgruppe zwischen 14 und 49 Jahren erreichen, was Mitte der achtziger Jahre aufgrund des Fehlens von Eigenkapital nur mithilfe von preiswerten US-Serienwaren versucht wurde. Man wusste jedoch bereits, dass man eigene Sendereihen brauchte um ARD und ZDF die Marktführerschaft streitig machen zu können:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „„Ein ausgewachsenes Vollprogramm, gleichgültig ob öffentlich-rechtlich oder privat, muss mit einem Mindestangebot an originären Eigenproduktionen aufwarten können. Dies gehört zur Identität eines Senders, der eine feste Größe im Bewusstsein der Zuschauer und der Öffentlichkeit sein will.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Zitat gefunden bei Kofler, Georg: Komponenten und Entwicklungen des audiovisuellen Programmgeschäftes in der Bundesrepublik Deutschland und Europa 1989)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anfang der neunziger Jahre nahm Koflers These Gestalt an. Trotz einer Zuwendung zu Daily-Soaps und zu täglichen Talkshows stiegen US-Sitcoms bei den Privaten aber dennoch zum wichtigsten importierten Seriengenre auf, da die Sender erkannten, dass es seit „ALF“ einen Bedarf an Lachbandsendungen gab, der von den öffentlich-rechtlichen Sendern nicht oder nicht genug befriedigt werden konnte. Die Privatsender gaben sich auch mehr Mühe bei den Übersetzungen von Sitcoms und versuchten nicht mehr so häufig, die erwähnten Ereignisse oder Personen der amerikanischen Kulturlandschaft durch deutsche Pendants zu ersetzen. Besonders RTL und PROSIEBEN gaben sich Mühe, ihr Publikum mithilfe von thematisch unterschiedlichen Serienblocks an die spezifischen Eigenheiten des Genres heranzuführen. Dies geschah auch aus eigenem Interesse, da die Sender damit begannen, deutsche Sitcoms nach amerikanischem Vorbild zu produzieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei RTL wollte man dabei Vergangenes nachholen. Das Programm nach Mitternacht bestand ab 1995 aus ehemaligen ARD und ZDF-Sitcoms wie „Mary Tyler Moore“ und „Cheers“, die man aufwändig neusynchronisieren ließ. PROSIEBEN hatte mit „The Cosby Show“ (1989-93) ebenfalls eine zuvor vom ZDF präsentierte US-Erfolgsserie im Programm, die 1992 ins tägliche Vorabendprogramm aufgenommen wurde Dort initiierte sie einen täglichen mehrstündigen Sitcom-Block mit weiteren Familien-Comedies wie „Roseanne“ (1990-97), „Growing Pains“ (1993, dt. „Unser lautes Heim“) oder „Family Matters“ (1995-98, dt. „Alle unter einem Dach“). Zudem kommen mit „Three's Company“ (1993, dt. „Herzbube mit zwei Damen“) und M*A*S*H (1990-93) zwei Sitcoms ins Programm, die schon vor 15 Jahren produziert wurden. Letztgenannte Serie hatten ARD und ZDF aufgrund ihrer Kriegsthematik bewusst zurückgehaltenen. Samstag nachmittags strahlten dann beide Privatsender die neuesten US-Sitcoms aus, die man bei RTL mit dem Claim „Willkommen Zuhause“ ankündigte. Dass jedoch der einst so wichtige Untermieter US-Sitcom Jahre später um seine Heimat bei den großen Privatsendern bangen musste, ist auf die Entwicklung des deutschen (Werbe-finanzierten) Fernsehens zurückzuführen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neue Anläufe zur deutschen Sitcom
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Gegensatz zu PROSIEBEN gab RTL bereits 1993 für eigenproduzierte fiktionale Programme seinen erst im Vorjahr gestarteten vorabendlichen Sitcom-Block um 17 Uhr auf. Nach außen hin propagierte man, das Angebot an Fernsehimporten deutlich reduzieren zu wollen, jedoch blieben im Tages- als auch im Abendbereich Serien aus den USA wichtige Eckpfeiler des RTL-Programms. Nahezu alle neuen Eigenformate des Senders entstanden zudem nach Vorlagen aus dem Ausland, etwa die täglichen Talksendungen, aber auch Unterhaltungsreihen wie „RTL Samstag Nacht“ (RTL 1993-98), dem deutschen Pendant zu „Saturday Night Live“ (NBC seit 1975).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für die Entwicklung deutscher Sitcoms und weiterer Comedy-Formate gründete RTL eine eigene Abteilung, die jedoch nach den ersten gescheiterten Projekten (etwa den Adaptionen zu „Married ... With Children“ , „Who's The Boss“ und „Maude“) wieder eingestampft wurde. Demgegenüber konnte sich das ZDF rühmen, mit „Salto Postale“ und „Lukas“ die Zuschauer für neue humorvolle Studio-Serien begeistert zu haben. Auch die ARD versuchte wieder eine Sitcom zu produzieren und fand erneut beim WDR einen naiven Spießbürger für ihr Abendprogramm. In der „Familie Heinz Becker“ (1992-2004) ging es zwar weit gesitteter zu als bei den Tetzlaffs, allerdings sorgte der saarländische Dialekt der Hauptdarsteller bei einem Großteil der Zuschauer für einige Verständnisschwierigkeiten. Nichts desto trotz war die Filmsitcom ein großer Quotenerfolg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch die Konkurrenz angestachelt tauschte auch RTL die Studiobühne gegen ein Filmset ein und nahm die Sitcoms „Das Amt“ (1997-2002) und „Die Camper“ (1997-2006) am Freitagabend ins Programm. Letztgenannte Serie erhielt jedoch erst sehr spät die Zusage für eine Fortsetzung, weshalb die wöchentlichen Episoden der zweiten Staffel von „Das Amt“ mit der US-Sitcom „Mad About You“ (1997-99, dt. „Verrückt nach Dir“) präsentiert wurden. Anders als bei Al Bundys Chaosfamilie aus „Married … With Children“, die erfolgreich zur Hauptsendezeit hinter „Flodder - eine Familie zum Knutschen“ (RTL 1994-97) lief, ließen sich die deutsche und amerikanische Produktion nicht miteinander in Einklang bringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Audience flow
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           RTL wagte es seit dem „Mad About You“-Flop nie wieder, eine US-Sitcom wöchentlich zur Prime-Time auszustrahlen – wahrscheinlich auch, weil sich das deutsche Fernsehpublikum schon zu sehr an die gestrippte Ausstrahlung des Genres bei den deutschen Privatsendern gewöhnt hatten. „Gestrippt“ bedeutet hier, dass an Werktagen immer zur gleichen Uhrzeit die gleichen Programmreihen gezeigt werden, was z.B. für Seifenopern aber auch für Magazine gelten kann. Neben den Daily-Formaten am Tag zeichnen RTL, SAT.1 und PROSIEBEN aber auch wöchentliche 'Blocks' in den Abendprogrammen aus. Sie enthalten zwei bis vier verschiedene fiktionale und non-fiktionale Sendungen, die das gleiche Zuschauerklientel ansprechen sollen. Sorgen zwei aufeinander folgende Ausstrahlungen für identische Marktanteile und Quoten, so harmonieren sie miteinander, was dann als ein guter Übergang angesehen wird (man verwendet auch in Deutschland hierfür häufiger den englischen Fachbegriff „audience flow“). Im Tagesprogramm sind aufeinander abgestimmte Inhalte ebenso wichtig, jedoch sorgen dort gestrippte Serien, Shows und Magazine für Kontinuität, was eine langfristige Zuschauerbindung erleichtert. Als besonders nützlich für eine tägliche Ausstrahlung im deutschen Privatfernsehen haben sich nahezu alle US-Serien erwiesen, allerdings nur diejenigen, von denen ein Sender mehr als fünfzig Episoden vorliegen hat. Ist dies nicht der Fall, so muss ein Abendsendeplatz gefunden werden, bei dem die US-Serie im Konkurrenzkampf mit deutschen Angeboten steht. Während in der Prime-Time in Deutschland mittlerweile ebenfalls das Prinzip von Angebot und Nachfrage gilt und immer wieder neue Sendereihen um die Zuschauergunst buhlen, soll es im Restprogramm so wenige Veränderungen wie möglich geben. Auch einige beliebte und akzeptierte US-Sitcom sind bisher über längere Zeiträume in den Tagesprogrammen der deutschen Privatsender geblieben und wurden in Dauerwiederholungen präsentiert, da die Angst vor dem Scheitern einer neuen Serie bei den Sendern immens groß ist. Ein Misserfolg kann zudem auch die folgenden Programme in Mitleidenschaft ziehen. Bei PROSIEBEN sorgte etwa „Seinfeld“ (1998) als Ersatz für die Serie „Family Matters“ dafür, dass sich dessen schlechte Quoten negativ auf die anderen Vorabendserien und damit auf den audience flow auswirkten. Demgegenüber galten lange Zeit „Home Improvement“ (dt. „Hör mal wer da hämmert“) und „The Nanny“ (beide RTL 1996-2000) sowie „The Simpsons“ (PROSIEBEN seit 1994) als gute Lückenbüßer. Sie starteten zuerst im Wochenend- oder Vormittagsprogramm, rückten Ende der 90er Jahre jedoch aufgrund des Auslaufens und Scheiterns einiger Eigenproduktionen der Sender immer später in den Nachmittag hinein; eine Ausnahmeerscheinung in einer Zeit, in der die Sendeplätze von Importwaren zugunsten deutscher Reihen weiter verringert wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So steht es 2020 um die US-Sitcom in Deutschland
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem es RTL zu Beginn des neuen Jahrtausends gelungen war, seinen gesamten Tagesbereich für Eigenproduktionen zu erschließen, ist es nur schwer vorstellbar, dass hier eine neue US-Sitcom tagsüber gestrippt ausgestrahlt wird. PROSIEBEN hatte dagegen etwas mehr Glück. Da man weiterhin das Image eines „Importwarensenders“ für US-Serien pflegte, kam man auch an die Ausstrahlungsrechte von Erfolgs-Sitcom wie „Two And A Half Men“ (2005-15), „How I Met Your Mother“ (2008-15) und „The Big Bang Theory“ (2009-19) heran. Deren Erstausstrahlung in der Primetime fanden zwar erwartungsgemäß wenig Beachtung, dafür führen später ihre gestrippten Wiederholungen im Tagesprogramm zufriedenstellende Quoten ein. Sobald es also wieder eine Sitcom in den USA gibt, die sich zu einem Erfolgsformat entwickelt, besteht eine gute Chance, dass diese auch irgendwann ihren Weg ins deutsche Free-TV finden wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was Leo Kirch mit dem Erfolg der Sitcom in Deutschland zu tun hat
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um den Stellenwert importierter Sitcoms für das deutsche Fernsehpublikum besser zu verstehen, ist es hilfreich, einen Blick auf die KIRCH-Gruppe zu werfen. Bis zu ihrer Insolvenz im Jahre 2002 war das von Leo Kirch geführte Firmenkonglomerat der größte Zulieferer für Fernsehserien und Spielfilme im deutschsprachigen Raum. Weltweit vertrieb man nicht nur wichtige Lizenzen für Sport- und Konzertübertragungen, sondern auch etwa 60.000 Stunden aufgezeichnetes Bildmaterial. In der Schweiz, Italien und Spanien war man am Aufbau von Kabelfernsehkanälen beteiligt, in Deutschland Hauptgesellschafter der Sender PROSIEBEN, SAT.1, KABEL 1 und DSF/SPORT1. Zudem war Leo Kirch als Filmproduzent tätig und hatte mit BETA-FILM und TAURUS-FILM zwei Firmen gegründet, die sich auch auf Nachbearbeitungen und Synchronisationen spezialisierten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In weiser Voraussicht begann Leo Kirch Anfang der sechziger Jahre die Rechte für deutschsprachige TV-Ausstrahlungen von Hollywood-Filmen zu erwerben. Bis dahin vernachlässigten die Major-Studios das ausländische Fernsehen, was dazu führte, dass die KIRCH-Gruppe viele der Lizenzen preiswert erwerben konnte. Großen Einfluss hatte Leo Kirch ab den 70er Jahren auf das Programm des ZDFs, dass sehr viele Spielfilme und Serien von ihm erwarb. Ab Mitte der 80er Jahre waren es dann jedoch vor allem SAT.1, PROSIEBEN und KABEL EINS, wo die KIRCH-Waren immer wieder zur Ausstrahlung gebracht worden sind. Doch auch für die Sender, die selbst zum KIRCH-Imperium zählten, war der Kauf von Leo Kirchs Film- und Serien-Paketen mit bestimmten Bedingungen verknüpft. Einerseits konnten alle Kosten für Nachbearbeitungen eingespart werden, da das Material meist „sendefertig“ (also auch synchronisiert) ausgeliefert wurde, andererseits hatte nur die KIRCH MEDIA AG Rechte, Merchandise-Produkte rund um die Sendungen auf den Markt zu bringen. Als etwa Ende der achtziger Jahre der Außerirdische „Alf“ neben dem Fernsehen auch im Spielwarengeschäft als Stoffpuppe, auf T-Shirts oder in anderen Medien wie Video, Hörspielserien, oder Büchern zu finden war, verdiente Leo Kirch reichlich mit daran.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Serie „ALF“ markierte zudem (wie bereits erwähnt) den entscheidenden Wendepunkt in der Präsentationsweise von US-Sitcoms im deutschen Fernsehen. Nachdem sich die Mitarbeiter der KIRCH-Firma BETA-TECHNIK in München dazu entschlossen, bei der Übersetzung der Serie Lachgeräusche zu verwenden, bekam das Genre eine Reihe neuer Zuschauer; bei den Sendern gab es Anfang der 90er Jahre Bedarf an weiteren US-Lachbandserien. Das führte z.B. dazu, dass eine in Berlin entstandene Neu-Synchronisation der COSBY SHOW nachträglich in München verlacht wurde. In den Archiven der KIRCH-MEDIA AG befanden sich zudem eine Reihe älterer US-Sitcoms von ARD und ZDF aus den 60er und 70er Jahren, die ebenfalls mit Neuübersetzungen den Kabelsendern angeboten wurden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bessere Dialogübersetzungen und gesammeltes amerikanisches Schenkelklopfen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den 90er Jahren begannen die KIRCH-Mitarbeiter, die für Vertonungen und Übersetzungen von Serien verantwortlich waren, enger mit US-Drehbuchautoren zusammenzuarbeiten und nahmen dazu etwa auch an Sitcom-Seminaren an der UNIVERSITY OF CALIFORNIA IN LOS ANGELES (UCLA) teil. Der Dialogbuch-Autor Hans-Peter Kaufmann überwachte zuerst bei BETA-TECHNIK, wie die Lachgeräusche in der „Cosby Show“ untergebracht werden und gründete 1992 mit der PLAZA SYNCHRON sein eigenes Studio, das sich auf Sitcom-Übersetzungen spezialisierte. Zu einem seiner wichtigsten Kunden wurde RTL, dessen Programmmacher ihn mit der Synchronisation zu „Who’s The Boss“, „Home Improvement“, „Cheers“ und „Married … With Children“ beauftragten. Bei PLAZA und BETA erhalten die Sitcoms zwar jahrelang ihren „deutschen“ Feinschliff - das Publikum aus dem Off grunzte, kicherte oder hüstelte aber nach wie vor „amerikanisch“:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das fürs Verlachen nötige Tonmaterial musste sich die TAURUS MEDIA Cutterin Iris Lohse in den Anfangsjahren erst mühselig beschaffen - die meisten Lacher stammen aus Originalmaterial von US-Sitcoms. Häufig könnten die amerikanischen Originallacher aber nicht verwendet werden, da sie Fetzen der englischen Dialoge oder andere störende Geräusche enthalten, erklärt Lohse. Schauspieler zum Lachen ins Studio zu kommandieren und aufzunehmen, habe aber auch keinen Sinn - dann fehle die richtige Atmosphäre. Deshalb schnitt Lohse im Lauf der Jahre die geeigneten Lacher mit, die sie in US-Serien hörte.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Zitat gefunden bei Wystrichowski, Cornelia: Lachsalven auf Knopfdruck. Wie das Hintergrundgekicher in die TV-Sitcoms kommt 2002)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die KIRCH MEDIA AG beeinflusste in den neunziger Jahren sehr stark die Art und Weise der Sitcom-Aufbereitung. Mit Hans-Peter Kaufmann kommt zudem aus ihren Reihen einer der meist beschäftigten deutschen Sitcom-Übersetzer. Doch wie auch die Anzahl der US-Sitcoms im deutschen Privatfernsehen zu Beginn des neuen Jahrtausends drastisch zurückging, so war auch für die KIRCH-Gruppe und für die PLAZASYNCHRON im Jahre 2002 der Spaß vorbei. Das eine Unternehmen scheiterte auf spektakuläre Weise mit seinen Versuchen, durch Bankkredite das digitale Pay-TV in Deutschland rentabel zu machen, während das andere nicht mehr genug Aufträge von Fernsehsendern erhielt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier endet unsere Reise durch 60 Jahre US-Sitcoms in Deutschland – einem Genre, dass zwar immer wieder „stiefmütterlich“ von den deutschen Programmmachern behandelt wurde, es aber dennoch bis heute schafft, uns immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Und wie sagte schon der Eingangs erwähnte „Urvater der Situation Comedy“, Charlie Chaplin:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ende
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachklapp:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Danke fürs Lesen! Übrigens gibt es nicht nur Sitcoms schon seit 60 Jahre auf unseren "Sunscreens", sondern auch die Sendung, über die ich als nächstes bei "Bastis kleine Fernsehkunde" schreiben werde. Lasst Euch überraschen und schaut immer mal wieder vorbei!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 05 Nov 2020 21:06:46 GMT</pubDate>
      <author>4f1d744a-8a4a-4e47-82d7-24fbb716fa19 (Bastian Stegers)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Sitcoms in Deutschland - Teil 1: Lachen nach Vorbildern aus dem Ausland</title>
      <link>https://www.sunscreen-tv.com/sitcoms-teil1</link>
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           27.10.2020
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           In den nächsten Wochen werde ich sporadisch immer wieder Texte rund um eines meiner Lieblings-TV-Genres veröffentlichen: der Sitcom. Allerdings verstärkt geprägt von Vorbildern aus dem US-amerikanischen Fernsehen - denn diese Serien (wie z.B. „Alf“, „Golden Girls“ oder „Hör mal, wer da hämmert“) habe ich nun mal immer am meisten gemocht...
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Zu dem Thema habe ich auch 2005 meine Bachelor-Arbeit geschrieben – und da mich schon viele nach diesem Text gefragt haben, liefere ich hier quasi eine kompakte Fassung davon ab. Ich bemühe mich, Fachbegriffe auszulassen, oder aber, wenn unmöglich, sie zu erklären. Es geht mir einfach darum, mit Euch ein wenig in Erinnerung zu schwelgen. Deswegen also jetzt viel Spaß bei meiner Zeitreise durch die TV-Geschichte der Sitcom!
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sitcoms in Deutschland - Teil 1: Lachen nach Vorbildern aus dem Ausland
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/7ff060780cd742d8af9ee990353aee9c/dms3rep/multi/Sitcom1.png" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/7ff060780cd742d8af9ee990353aee9c/dms3rep/multi/Sitcom2.png" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/7ff060780cd742d8af9ee990353aee9c/dms3rep/multi/Sitcom3.png" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von der Theaterbühne übers Radio ins Fernsehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schon Ende des 19. Jahrhunderts kannte man im deutschsprachigen und französischen Raum den Begriff „Situationskomödie“ bzw. „comédie de situation“. Damit war eine leichtere Form der klassischen Komödie gemeint, die auf ein weniger zahlungskräftiges und gebildetes Publikum abzielte. Ihre Handlungen (z.B. Verkettung von überraschenden Umständen, Verwechslungen, Intrigen) erinnerten an Mundart- und Heimattheateraufführungen - allerdings karikieren die Figuren keine Landbewohner, sondern die Gewohnheiten und Lebensweisen des gut situierten Bürgertums, woran besonders die Zuschauer aus dem Arbeitermilieu ihren Spaß hatten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Im amüsanten Getriebe der Situationskomödie verbirgt sich zugleich die Kritik an bürgerlicher Doppelmoral: In den einander jagenden Täuschungsmanövern und Entlarvungen, Vertuschungsversuchen und plötzlichen Entdeckungen zwischen Ehepartnern, Hausfreunden und Geliebten, die alle häusliche Ordnung unwiderruflich zu sprengen drohen, am Ende aber doch unweigerlich in (Schein-)Frieden und-harmonie einmünden, gibt sich - durch groteske Überzeichnung und Entstellung des Alltäglichen - die kalte Mechanik des „gutbürgerlichen“ Liebes-, Ehe- und Familienlebens zu erkennen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Zitat gefunden bei Sucher, Bernd C.: DTV-Lexikon Theater 2002)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1900 brach dann die Zeit des Kinos an. Vor allen in den USA traten Schauspieler und Akrobaten in lustigen „Slapstick“-Filmen als Comic-artige Verlierertypen auf. Die Paraderolle Charlie Chaplins, der „Tramp“, gelangte ständig in Problemsituationen, aus denen er sich erst nach rasanten Verfolgungsjagden und wilden Tortenschlachten befreien konnte. Wortgewandtere Künstler zog es dann ab den 1920er Jahren auch ins US-Radio, das eine Reihe neuer Unterhaltungsformate präsentierte. Hier setzten „sitcom series“ die Theatertradition fort und boten neue kurze Geschichten aus dem Familien- und Eheleben, die man vor Publikum aufführte - gerne auch wöchentlich mit wiederkehrenden Figuren. Nachdem Kameras begannen, diese Radioserien für das Fernsehen abzufilmen, beschloss das Schauspielerpaar Mary-Kay und John Stearns 1947 eine reine TV-Sitcom zu drehen. In „Mary Kay And Johnny“ (DUMONT 1947-48) spielten die beiden zuerst wöchentlich, dann sogar täglich ihr Leben als Jungvermählte nach. So kam es, dass an dem Tag, als die reale Mary-Kate einem Sohn das Leben schenkte, John der TV-Nation den vor dem Kreissaal wartenden Ehemann vorspielte. Zehn Tage nach seiner Geburt war Christopher Stearns dann erstmal bei Mary Kay und Johnny zu sehen (wer mehr über das erste Sitcom-Traumpaar erfahren möchte:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://gr8erdays.com/2019/01/28/she-was-the-first-lucy-but-where-is-the-love/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           LINK
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meilensteine der US-Sitcom: von „I Love Lucy“ zu „The Big Bang Theory“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gab keine andere Serie, die dramaturgisch wie auch produktionstechnisch das Fernsehgenre Sitcom so sehr beeinflusste, wie „I Love Lucy“ (CBS 1951-61). In der wöchentlichen Show spielte die landesweit populäre Schauspielerin Lucille Ball die Hausfrau Lucy Ricardo, die immer wieder vergeblich versuchte, ihrem Mann Ricky (gespielt von ihrem tatsächlichen Ehemann Desi Arnaz, der auch im wahren Leben ein erfolgreiches Orchester leitete) ins Showgeschäft zu folgen. „I Love Lucy“ wird in den USA nicht nur bis in die Gegenwart hoch verehrt, sondern war auch die erste vor Publikum aufgezeichnete Serie, die nicht mehr live ausgestrahlt werden musste, da man sie auf Film produzierte. Dies steigerte die Qualität der TV-Serien immens und sorgte für bessere Drehbücher und Bilder. Auch konnten durch die neue Aufzeichnungstechnik Serienepisoden wiederholt, dupliziert und wie Kinowaren von den Produzenten weiterverkauft werden (z.B. dann auch nach Deutschland).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das US-TV der 50er und 60er Jahre war geprägt von Serien, die sich um „Bilderbuchfamilien“ drehten. Eltern und Großeltern gaben der Jugend gute Ratschläge zur Bewältigung ihrer Konflikte. Dabei wurde auch auf Kontinuität gesetzt: paukten etwa Vater und Sohn in einer Episode für die schwere Mathearbeit, so sahen die Zuschauer zwei Jahre später, wie der Sohn das Haus verließ und aufs College ging. Diese „domestic sitcoms“ lebten von der Weiterentwicklung ihrer Charaktere. Von den amerikanischen Vorort-Mittelschichtshäusern ging man dann in den siebziger Jahren in die Büros und Fabriken. Die „workplace sitcoms“ verliehen zwar dem Genre mehr Authentizität, allerdings wollte man auch zeigen, was passiert, wenn zwei unterschiedliche Charaktere Zweckgemeinschaften bildeten (siehe dazu z.B. „The Odd Couple“ [ABC 1970-83], nach dem sehr bekannten Theaterstück von Neil Simon, das unter dem Titel „Männerwirtschaft“ ab 1972 im ZDF lief). Es folgten die bunten 80er Jahre, die einerseits wieder auf Familienharmonie setzten („The Cosby Show“ NBC 1984-92), sie gleichzeitig aber auch zu persiflieren verstanden („Married … With Children“ Fox 1987-97, hierzulande besser bekannt als „Eine schrecklich nette Familie“). In den neunziger Jahren entdeckten dann die Stand-Up-Comedians die Sitcom für sich. „Seinfeld“ (NBC 1989-98) sorgte mit Episoden um den „Soup Nazi“ oder um einem „Sex-Abstinenz-Wettbewerb“ für Traumeinschaltquoten. „Der Tag, an dem die Sitcom starb“ stellte für viele Fans des Genres der 06. Mai 2004 dar, an dem die letzte Episode von „Friends“ (NBC 1994-2004) ausgestrahlt wurde. Doch schon wenige Jahre später dominierte wieder eine lustige Sendereihe die US-Quotencharts. Bleibt nur die Frage: was wird nach den „Supernerds“ aus „The Big Bang Theory“ (CBS 2007-19) das nächste Sitcom-Highlight sein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sitcoms bei ARD und ZDF von den sechziger bis in die neunziger Jahre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie erging es der Sitcom im deutschsprachigen Raum? Alles nahm am 07. Oktober 1962 seinen Anfang, als die ARD die erste Folge von „Mister Ed“ (CBS 1961-65) ausstrahlte. Die Serie drehte sich um Wilbur, der ein sprechendes Pferd sein Eigen nennen konnte. Naja, eigentlich sprach es nur mit seinem Besitzer, wenn kein anderer zusah. Genauso wenig, wie Wilburs Nachbarn die Stimme seines Pferdes wahrnehmen konnten, hörten die deutschen Zuschauer bei der ersten Ausstrahlung dieser Serie keine Sitcom-typischen Lachgeräusche aus der Konserve (Fachbegriff: „Canned laughter“). Erst als „Mister Ed“ in den 90er Jahren beim Privatsender Sat.1 wieder gezeigt wurde, wurde die Reihe neu vertont, und da setzte man dann auch auf die Lachgeräusche. Zu verdanken ist dieser Sinneswandel dem großen Erfolg, den das ZDF Ende der 80er Jahre mit der Ausstrahlung der Serie „ALF“ (NBC 1986-90) hatte, bei der man es nicht mehr als notwendig ansah, bei der Synchronisation auf die Lachgeräusche zu verzichten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Apropos ZDF. Das nahm 1963 seinen Sendebetrieb auf. Eine Vielzahl ausländischer Serien sollten das Publikum anlocken und darunter sind auch einige Sitcoms zu finden, etwa „I Dream Of Jeannie“ (NBC 1967-71, dt. „Bezaubernde Jeannie“), „The Monkees“ (NBC 1966-68) und „The Brady Bunch“ (ABC 1969-74, dt. „Drei Mädchen und drei Jungen“). Die ARD setzte dagegen auf „Bewitched“ (ABC 1964-72, dt. „Verliebt in eine Hexe“), „The Partridge Family“ (ABC 1970-74) und die Workplace-Sitcom „The Mary Tyler Moore Show“ (CBS 1970-77, dt. „Oh Mary“). Für Jung und Alt gab es passende Angebote. „Oh Mary“ und „Männerwirtschaft“ griffen verstärkt Themen wie Emanzipation, Rassendiskriminierung oder das Single-Dasein auf und sprachen ein reiferes Publikum an. „The Partridge Family“ und „The Monkees“, in denen Pop-Musik gespielt wurde, sollten dagegen junge Zuschauer einschalten, genauso wie die Jugendserien „Drei Mädchen und drei Jungen“ oder „Die Bären sind los“ („The Bad News Bears“ CBS 1979-80). Beide Zielgruppen werden dann in Sitcoms mit märchenhaften Elementen wie „Verliebt in eine Hexe“, „Bezaubernde Jeannie“ oder „Mork vom Ork“ („Mork &amp;amp; Mindy“ ABC 1978-82) bedient, in denen Hexen, Zauberer und Außerirdische das Leben der Normalsterblichen auf den Kopf stellen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann kam „Ekel Alfred“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1973 nahm die ARD eine zuvor vom WDR produzierte Serie ins Abendprogramm auf, die aufgrund ihrer Produktionsweise vor Publikum bis heute als „deutsche Ur-Sitcoms“ bezeichnet wird. „Ein Herz und eine Seele“ (ARD 1973-76) ist mit einer Episodendauer von 42 Minuten um knapp 15 Minuten länger als ihre britische Vorlage „Till Death Us Do Part“ (BBC One 1965-80). Hauptfigur war Spießbürger Alfred Tetzlaff, der die deutsche TV-Nation spaltete, da er kein Blatt vor den Mund nahm und gerne über Familienmitglieder, Landespolitik oder Ausländer herzog. Nach ihrem Ende sind die Wiederholungen der Serie zum festen Bestandteil der ARD-Regionalprogramme geworden. Die Serienidee stammte vom Johnny Speight, der auch im Abspann jeder Folge von „Ein Herz und eine Seele“ hinter dem Serienmacher Wolfgang Menge genannt wird. Es kann heutzutage nicht nachgewiesen werden, wie und wann Menge auf dem Stoff aufmerksam gemacht wurde, allerdings liefen Folgen von „Till Death Us Do Part“ 1969 mit Untertiteln im WDR-Fernsehen. Sie muss einen nachhaltigen Eindruck bei ihm hinterlassen haben, denn auch die Hauptcharaktere seiner Adaption tragen die Vornamen ihrer Vorbilder (Alf, Else, Rita &amp;amp; Mike). Aber nicht nur nach Deutschland wurde der Stoff verkauft: mit „All In The Family“ (CBS 1971-79) gibt es auch eine sehr erfolgreiche US-Adaption, die wiederum verschiedene Spin-Offs mit sich zog, die heute zu den bedeutendsten US-Sitcom-Vertretern zählen. Einen Überblick, wo in der Welt es überall Adaptionen und Spin-Offs zu „Till Death Us Do Part“ gibt, wurde in diesem Online-Forum festgehalten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://forums.stevehoffman.tv/threads/all-in-the-family-spinoffs-an-easy-guide.431122/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           LINK
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kein Erfolg mit weiteren Adaptionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch das ZDF versuchte sich an einigen Sitcom-Adaption. Dabei orientierte man sich nicht nur an den Geschichten, sondern auch an der für lustige US-Serien etablierten Länge von unter 30 Minuten. Mit „Felix und Oskar“(ZDF 1980), der deutschen Version von „The Odd Couple“, beginnt jedoch ein langer Weg voller Sitcom-Misserfolge, zu denen auch die Adaption von „Cheers“ (NBC 1982-93), „Bistro, Bistro“ (ZDF 1992), gezählt werden kann. Die Ursache für das Scheitern des Genres sah man damals in den unterschiedlichen Humoransichten der deutschen und amerikanischen Zuschauer:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Wir sind nicht das Land von Fantasy und Mickey Mouse. Wir haben auch nicht diese ‚Easy-going’-Lebensart, wie sie die Amerikaner kultivieren. In den USA wurde eben in den 50er Jahren bereits mit 'I Love Lucy' ein markanter Eckpfeiler gesetzt. Hierzulande hatte man nicht die Erfahrung, und zudem hat 'Ekel Alfred’ bei den Zuschauern auch Verunsicherung hervorgerufen. Es wurden Dinge gesagt, die sich eigentlich nicht gehörten. […] Vielleicht waren wir, was den Humor betrifft, doch mehr das Land, in dem Leute, die an Kronleuchtern baumelten, sich gegenseitig mit Kuchen bewarfen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (Zitat aus einem Interview mit ZDF-Redakteur Horst Christian Tadey gefunden bei Holzer, Christina: Die deutsche Sitcom 1999)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neue Hoffnung brachte dem ZDF ab 1988 der Erfolg von „ALF“, der ersten „verlachten“ US-Sitcom im deutschen Fernsehen, die vom Publikum begeistert aufgenommen wurde. Auch mit deutschen Sitcoms klappte es dann ab Mitte der neunziger Jahre wieder im ZDF. Die Produktionen „Salto Postale“ (ZDF 1993-96) und „Lukas“ (1996-2001) waren jedoch Eigenentwicklungen ohne internationale Vorbilder. Nahezu komplett weg von importierten Humorformaten wollte man zu dieser Zeit in der ARD gehen, allerdings testete man ab 1990 im Spätprogramm doch noch einmal eine Lachband-Sitcom aus den USA. Die Hauptrollen spielten vier alte Damen, deren Vorräte an Käsekuchen und Geschichten aus St. Olaf unendlich schienen. „The Golden Girls“ (1985-92) ist jedoch der letzte nennenswerte Erfolg des Genres im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Nach ihrem Nischendasein bei ARD und ZDF wurden US-Sitcoms in den 90er Jahren zum Markenzeichen der noch jungen deutschen Privatsender.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ende Teil 1.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachklapp:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vielleicht seid Ihr jetzt enttäuscht, dass es hier nur ganz wenig um die Serie „Ein Herz und eine Seele“ ging. Das Bild im Header lässt schließlich auch etwas anderes vermuten. Vor einigen Jahren hat allerdings „Retro TV“ eine sehr schöne Folge zu dem Thema produziert und ich habe damals für die Moderatoren auch das Skript verfasst. Ihr könnt Euch diese Folge hier ansehen:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.retro-tv.de/folge-123:5" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           LINK
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 27 Oct 2020 21:21:54 GMT</pubDate>
      <author>4f1d744a-8a4a-4e47-82d7-24fbb716fa19 (Bastian Stegers)</author>
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